Das Kamerunschaf

Das Kamerunschaf stammt ursprünglich vom Westafrikanischen Zwergschaf ab und ist schon seit Jahrhunderten über das westliche Afrika verbreitet. In Europa werden sie zunächst nur in Tierparks gehalten, haben sich aber mittlerweile wegen ihrer Robustheit auch bei Hobbyschafhaltern und für die Produktion von Feisch bewährt. Kamerunschafe sind Haarschafe, das bedeutet, dass sie keine Wolle produzieren und nicht geschoren werden müssen. Die dichte Unterwolle, die im Winter gebildet wird, wird im Frühjahr einfach wieder abgeworfen. Das männliche Tier, der Bock, ist behornt und erreicht eine Größe von 60 bis 70 cm bei einem Gewicht von ca. 40 bis 50 kg. Das Mutterschaf bleibt ca. 10 cm kleiner und etwa 10 kg leichter. Die Brunst verläuft bei Kamerungschafen nicht saisonal, deshalb sind auch bis zu zwei Lammungen pro Jahr möglich. Es werden bis zu ein und drei Lämmer geboren. Aufgrund der unkomplizierten Haltung gehören Kamerunschafe zu den beliebtesten Schafrassen. Sie werden gern zum Abweiden vin Weiden eingesetzt und wegen ihres Fleisches von Kennern hoch geschätzt.

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Zuletzt aktualisiert am: 05.02.2016