Das einheimische Eichhörnchen

Das Eichhörnchen ist ein Nagetier aus der Familie der Hörnchen. 
In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern hat sich das Eichhörnchen zum Kulturfolger entwickelt. Die bedeutet, dass es dem Menschen in die Städte, vorzugsweise in die Parks, Gärten und auf die Friedhöfe folgt, da es dort ein großes Nahrungsangebot vorfindet. Dank ihres Körperbaus sind sie flinke Kletterer und perfekt an ein Leben in den Bäumen angepasst. Sie besitzen einen langen buschigen Schwanz, den sie als eine Art Balanzierstange nutzen. Eichhörnchen sind Einzelgänger, die nur in der Paarungszeit, dem Frühjahr, zueinander finden. In den Baumkronen bauen sie ihre Nester, die sogenannten Kobel. In diesen bringen die Weibchen auch die nackten und blinden Jungen, meist fünf Stück, zur Welt.
Eichhörnchen sind Allesfresser. Da sie keinen richtigen Winterschlaf halten, benötigen sie auch in der kalten Jahreszeit Futter. Deshalb beginnen sie im Herbst damit, Vorräte anzulegen. Im Winter finden sie dann dank ihres hervorragenden Geruchsinns die vergrabene oder versteckte Nahrung wieder. Wird doch mal etwas "vergessen", so keimen die eingegrabenen Samen im Frühjahr. So übernehmen die Eichhörnchen auch eine wichtige Rolle beim Waldaufbau. 

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Zuletzt aktualisiert am: 05.02.2016