Das Alpaka

Das Alpaka ist eine in Südamerika domestizierte Kamelart, das hauptsächlich wegen seiner Wolle gezüchtet wird. Alpakas sind sehr genugsam, robust und können sich hervorragend an unterschiedliche klimatische Bedingungen anpassen, weshalb sie sich auch in unseren Breitengraden zunehmender Beliebtheit erfreuen. Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Lamas, dienten sie nie als Lasttier und werden, obwohl sie eigentlich Fluchttiere sind, zur tiergestützten Therapie eingesetzt.
Erwachsene Alpakas erreichen ein Stockmaß zwischen 80 und 100 cm und ein Gewicht von etwa 65 bis 80 kg. Man unterscheidet zwei Typen:
Das Huacaya - Alpaka, das dichte und füllige Wolle hat, die gekräuselt ist.
Und das Suri - Alpaka, welches dagegen ein sehr lockiges Fell besitzt. Suri - Alpakas sind sehr selten und machen nur etwa 10% der Tiere aus.
Alpakas sind wie alle Kamele soziale Tiere und fühlen sich in einer Herde am wohlsten. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern. In der Regel erflogt einmal im Jahr die Schur, die pro Tier einen nutzbaren Ertrag von ein bis drei Kilo Wolle hervorbringt.

Bei uns am Hof leben zur Zeit zwei Huacaya - Alpaka Wallache, Querido und Calimero. Die beiden sind die absoluten Zuckerstücke unserer Kameldame Suleika. Sie behütet sie wie ihren Augapfel. Beide bereichern unser tierisches Co-Therapeuten-Team unwahrscheindlich.

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Zuletzt aktualisiert am: 05.02.2016