Zelten mit LagerfeuerZelten mit LagerfeuerZelten mit LagerfeuerZelten mit Lagerfeuer

Zelten mit Lagerfeuer auf der Little Hill Ranch

Nutzen sie auch die Möglichkeit der Natur ein Stück näher zu kommen. Verbringen sie eine Nacht im Zelt und lauschen sie den Geräuschen der Natur und unserer exotischen Tiere. Fühlen sie sich wie ein echter Cowboy, wenn sie abends gemütlich vor dem Lagerfeuer sitzen, grillen oder den Blick in den Sternenhimmel genießen.

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Die Motorradfreunde Wernau bei uns zum Zelten!

Das Feedback unserer Gäste:

Hallo lieber Martin und liebe Bianca,

wir, die Motorradfreunde Wernau, möchten uns noch einmal recht herzlich für die wunderschönen Stunden auf euerer Little Hill Ranch bedanken. Wir haben uns alle rundum pudelwohl gefühlt, vorallem euere Gastfreundschaft ließ keine Wünsche offen!

Holger hat ja schon berichtet, dass wir heil und trocken daheim angekommen sind und die Straußeneier sind auch im Originalzustand geblieben ;-)....Vielen herzlichen Dank auch nochmals dafür!! Es ist bestimmt nicht unser letzter Besuch bei euch gewesen, denn wie beim Abschied festgestellt: ein Jahr vergeht schnell!

Liebste Grüße
Heidi / Sec.MF-Wernau e.V.


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Lagerfeuer, Marterpfahl und Indianerzelt

Erlebniszelten im Tierparadies „Little Hill Ranch“ (Klasse 6D)

Einen Schuljahresabschluss von ganz besonderer Art erlebte die Ganztagesklasse 6 D der Doktor-Eisenbarth- Mittelschule Oberviechtach.

Klassleiter Konrad Baier hatte sich für seine Kinder ein tolles Programm ausgedacht und alles organisiert. Nach einem langen Marsch durch das Waldlabyrinth des „Tannerholzes“ konnten die Schüler/innen zuerst in Gütting im Forellenbach nach Gold suchen. Viele „Schätze“ erwiesen sich allerdings später als wenig wertvoll. Dann ging es schnurstracks zur „Little Hill Ranch“ in Rackenthal. Nach einem deftigen Mittagessen  wurden die vier Indianerzelte, „Tippis“ genannt, bezogen und für die Nacht eingerichtet. Nun waren „Waldfacharbeiter“ gefragt. Schließlich wollte man nachts nicht frieren, also musste zuerst mal kräftig Lagerfeuerholz geschlagen und hergerichtet werden.

Da waren starke Männer am Werk, die kräftig zupackten. Die Nacht war vorbereitet. Doch vorher stand der Rundgang durch das gesamte Tiergehege und Tierparadies auf dem Programm. Die Kinder mit ihrem Lehrpersonal (Frau C. Eckl fungierte als weibliche Begleitperson) waren einfach überwältigt, was sie alles zu sehen (und zu hören) bekamen. Frau Bianca Biegerl, die Besitzerin der Ranch, erklärte alle heimischen und exotischen Tiere. Da gab es neben einer großen Affenfamilie mit einem süßen kleinen Baby ein Pärchen Polarfüchse, Frettchen, Emus, Kängurus, einem Kamel und einem zahmen, aber sehr lebhaften Reh, Waschbären, Wildschweinen und Damwild mit mächtigen Hirschen zu bewundern.

Aber auch Ziegen, Böcke, Enten, Gänse, Pferde und Ponys durften natürlich nicht fehlen. Besonders interessant waren die afrikanischen Sträuße. Denn wer hätte denn geglaubt, dass das Straußenmännchen einen angreifenden Löwen mit einem einzigen fürchterlichen Schlag seiner unheimlich kräftigen Beine aufschlitzen und erlegen kann?! Wenn er nämlich die Jungen oder auch die gelegten Eier verteidigen muss, ist das sonst friedliche Tier äußerst aggressiv und gefährlich. In dieser Zeit sind Schnabel und Beine des Männchens knallrot gefärbt und sagen jedem Eindringling oder Angreifer: „Bis hierher und keinen Meter weiter!“ Diese Tiershow war echt cool und interessant.

Dann war Abendessen angesagt. Natürlich am Lagerfeuer. „Oberindianer“ K. Baier entpuppte sich als echter Lagerfeuerfachmann, und schon wurden am Rost oder auch nur am Stecken allerlei Würste gegrillt. Auch geröstetes „Stockbrot“ schmeckte allen hervorragend, ebenso die gegrillten Moschus.

Nachdem sich alle mehr als gestärkt hatten, durften die Schüler/innen so genannte „pädagogische Gemeinschaftsspiele“ miteinander spielen. Auch ein Fühlpfad sowie ein Geschicklichkeitsparcours waren vorbereitet und wurden von den Kids eifrig genutzt. Ein Renner war eine wilde „Ochsenschaukel“, und am Marterpfahl mussten einige „Qualen“ aushalten. Es haben aber alle überlebt.  

Als Überraschungsgast präsentierte K. Baier anschließend seinen Kollegen G. Kühner, der mit seinem Schifferklavier für Stimmung sorgte und mit den Kindern bekannte Lieder schmetterte. In dunkler Nacht singen und schunkeln am heißen Lagerfeuer, ach war das schön! Und Mond und Sterne schauten leise zu.

Schließlich wurde man selbst ganz leise, und dann war nur noch das Prasseln und Knistern des Feuers zu hören. Ja, ja, auch das Feuer kann ganz schön laut sein, wenn man selbst leise wird. Das war die richtige Stimmung, um endlich so um Mitternacht in den Schlafsack zu kriechen und mit den Kameraden und Freundinnen im „Tippi“ den erlebnisreichen Tag Revue passieren zu lassen. Und endlich irgendwann behütet einzuschlummern, denn der Mond, die Sterne und der Lehrer hielten ja Wacht.

Am Morgen merkten dann alle, dass die Nacht ganz schön frisch geworden war. Also nichts wie raus aus dem Schlafsack und ran an das wärmende Feuer, das schon wieder hoch loderte und wohlige Wärme verlieh. Nach einer „Katzenwäsche“ im nahen Bach („Skwas“ durften auch die Waschgelegenheiten benutzen) und einem kräftigen und leckeren Frühstück wurden noch einmal so manche Tiere gestreichelt, und dann nahm man Abschied von Frau Biegerl und ihrer tollen, interessanten und einfach herrlichen Ranch. Auf dem beachtlichen Marsch über Gaisthal, Schönthann, Lind und dem Radweg nach Oberviechtach konnte man sich stundenlang gemütlich unterhalten und schließlich wurde gerade rechtzeitig zum Unterrichtsende die DESO erreicht. Müde, stolz, zufrieden und glücklich. Das war ein Super - Erlebnis!

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Zuletzt aktualisiert am: 08.01.2016